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Projektziele: IOOI-Methode

Artikel vom 15. Dezember 2009

Das kennen wir alle: Projektziele formulieren, das kann mühsam sein. Da heißt es meist die SMART-Methode von oben nach unten durchspielen, nur keine unpräzisen Ziele formulieren.
Oft ist das ein nettes Spiel, hat aber mit der Realität eines Projektes relativ wenig zu tun. Stefan Hagen hat für mich eine sehr einfache und hilfreiche Methode der Zielformulierung beschreiben. Er nennt sie IOOI-Methode und stellt sie im PM-Blog  genauer vor. Mit Hilfe dieser Methode ist der Zielzustand eines Projektes auf mehreren Ebenen gut, greifbar und einfach beschreibbar. Das, was das Projekt bauen und erreichen soll wird klar:

  • Input: Welche Ressourcen stehen zur Verfügung?
  • Output: Welche konkrekten messbaren Ergebnisse liefert das Projekt?
  • Outcome: Welchen Nutzen bringt das Projekt für die Ziel- und Anspruchsgruppen?
  • Impact: Was bleibt vom Projekt übrig, welchen strategischen Nutzen leifert es?

Ich empfehle, die IOOI-Methode mit einer Zielestory zu kombinieren. Wie geht das?
Nehmen Sie sich Zeit und beginnen Sie zunächst einmal träumen und in die Zukunft zu schauen (das funktioniert auch in Projektteams). Beschreiben Sie dann auf einer halben A4-Seite, was Sie gesehen haben, den optimalen Endzustand des Projektes, frei und intuitiv, ohne Rücksicht auf Formelles und Zahlen. Beschreiben Sie die Produkte, Ergebnisse und Leistungen aber auch die weichen und nicht so einfach zu messenden Faktoren: Was wurde gebaut und entwickelt? Wie haben sich die Menschen verändert? Was wurde erfolgreichst durchgeführt? Wie fühlen sich die Beteiligten? Welche Nutzen waren spürbar? Was haben hat das Projekt gebracht?

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