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PM Camp München

Artikel vom 10. August 2014

Vom 25. bis zum 26. Juli fand das PM Camp in München statt. Das waren zwei Tage verdichteter Austausch zu Themen, die Projekte und Projektmanagement derzeit prägen. Es waren vor allem zwei Tage intensives Arbeiten auf Augenhöhe. Meine wichtigsten Themenfelder hab ich in Form einer Themenmatrix zusammen gestellt. Hier eine kurze Zusammenfassung jener Sessions, an denen ich teilgenommen habe:

Keynote: Roger Dannenhauer
Roger Dannenhauer hat in seiner Keynote am ersten Tag den Prozess der Tranformation erläutert. Das Potential von Unternehmen liegt demnach nicht mehr in den Methoden sondern vielmehr in der Geisteshaltung, im “Betriebssystem”, wie es Dannenhauer nennt. Diese weiter zu entwickeln wird zur zentralen Aufgabe, die vor allem bei der Führung ansetzt. Damit hat er mich sehr stark an Otto Scharmers “Theory U” erinnert und gleichzeitig aber einen spannenden Umsetzungsweg in Unternehmen aufgezeigt.

Visual Facilitating
Barbara Bucksch hat in 50 Minuten eindrucksvoll gezeigt, wie man wichtige Gedanken so aufs Papier zeichnet, dass sie dort einen Mehrwert bieten. Sessiondoku

Projekt-Inszenator 
Hinter diesem etwas sperrigen Titel verbirgt sich ein PM-Tool, das dabei unterstützt, die Kommunikation eines Projektes strategisch zu planen. Ich find den Projekt-Inszenator als Planungshilfe sehr sinnvoll, vor allem für Projekte und Teams, wo Kommunikationsplanung nicht automatisch zur Kernkompetenz gehört. Sessiondoku 

Rework Cycle
Peter Addor kenn ich schon lange Zeit über das Netz als kreativen Querdenker. Wir haben uns beim PM Camp das erste mal wirklich getroffen. In seiner Sesson zum Rework Cycle wurde klar, warum Projekte oft nie aufhören und immer zu 90% fertig gestellt sind. Sessiondoku 

Agile Organisation
Martin Ströbele zeigte in seiner Session, wie in seiner Organisation agile Elemente eingeführt wurden: (1) Aufbau von Sensibilität, (2) Workshops zum Thema “Agilität”, (3) Hackathon. In der Diskussion wurde klar, dass “Agilität” viel mehr mit Haltungen als mit konkreten Tools und Methoden zu tun hat. 

Barcamps für Organisationen
In dieser Session von Franziska Köppe haben wir uns darüber ausgetauscht, wie Barcamps in Unternehmen eingeführt und gut umgesetzt werden können. Fazit: (1) Spannendes Thema für Organisationen, (2) Ziele sind entscheidend, (3) Kultur kann sich durch solche Formate ändern, (4) mit kleinen Schritten beginnen, (5) externe Orte und Zeit für Community-Aufbau sind notwendig, (6) laufende Reflexion und Weiterentwicklung.

PMcampGraz
Irgendwo in dem ganzen Barcamp-Geschehen haben wir beschlossen, nächstes Jahr das PMcampGraz zu machen. Wir vernetzen uns jetzt in Graz und bauen im Herbst ein Orga-Team auf. 

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