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Agiles Projektmanagement

Artikel vom 6. April 2010

Immer öfter geistert der Begriff “agiles Projektmanagement” durch die Projektmanagement-Welt. Agil bedeutet hier “flink und beweglich” und meint grundsätzlich, dass  agile Methoden und Zugänge viel  schneller auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren können.
Unter “Agiles” wird aktuell vieles verstanden und es wird viel diskutiert. Ich hab oft den Eindruck, dass VertreterInnen klassischer und agiler Methoden in eine Art Glaubenskrieg geraten sind, hier die guten Ameisen, dort die schlechten hierarchischen Wasserfallmethoden. Glaubenskriege brauchen wir keine mehr. Was wir brauchen ist eine sinnvolle Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen der einzelnen Ansätzen und eine verstärkte Integration dort, wo neue Ansätze uns helfen, unsere Projekte besser und einfacher umzusetzen.

Klassische PM-Methoden passen wunderbar für klassische Projekte. Diese Projekte nach Lehrbuch finden wir halt in der Praxis eher selten in Reinform. Wir kommen dort mit unserer Zielfokusiertheit und den Gantt Charts recht schnell gehörig ins Schwitzen. Kein Wunder, das vor allem im Bereich der Softwareentwicklung neue Ansätze gefragt waren, agilere und flexiblere Zugänge.
Agile Methoden reagieren schnell und flink auf neue Rahmenbedingungen. Sie scheinen in einer dynamischen und vernetzten Welt hilfreicher zu sein. Nicht dogmatisch und als einzig richtiger Zugang eingesetzt, nicht nach einer einzig richtigen Lehre sondern flexibel genutzt und gut mit klassischen Ansätzen kombiniert.

Hier eine kleine Zusammenfassung aktueller Beiträge zum Thema:

(.) Agiles Manifest
(.) Agile Vorgehensmodelle
(.) Stefan Haagen im PM-Blog: Agiles Projektmanagement 
(.) Download Scrum Methode
(.) Scrum-Methode

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